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Katzen barfen: Knochen
Knochen sind ein wertvoller Calciumlieferant.
In Knochen ist jedoch nicht nur Calcium enthalten, sondern auch Phosphor, sowie eine Vielzahl von Spurenelementen und Mineralien. Calcium wird für den Aufbau und Erhalt von Knochen, Gelenken, Zähnen und Fell benötigt.
Calcium und Phosphor sind im Stoffwechsel eng mit einander verknüpft und halten sich gegenseitig in einem natürlichen Gleichgewicht. Um dieses Gleichgewicht stets zu gewährleisten, reagiert der Körper bei deutlichen Konzentrationsschwankungen mit Einlagerung bzw. Abbau von Calcium in die Knochen. Eine starke dauerhafte Über- oder Unterdosierung von Calcium kann daher schädlich sein.
Das optimale Calcium-/Phosphorverhältnis für Katzen liegt bei
1,15 : 1.
Rohes Fleisch enthält einen deutlichen Phosphor-Überschuss, den es auszugleichen gilt, um das angestrebte Calcium-Phosphor-Verhältnis zu erzielen.
Hierzu kann man entweder Knochen nutzen oder auf ein Calcium- bzw. Calcium-Phosphor-Präparat zurück greifen.
Als Knochen sollte man nur kleine, weichere, katzenkompatible Knochen füttern, wie z.B. Hühnerhälse oder Hühnerflügel.
Knochen dürfen NIE gekocht gefüttert werden, da der Garprozess dem Knochen Wasser entzieht und dieser dann beim Verzehr splittern kann. Das gilt insbesondere auch für Röhrenknochen, wie etwa bei Geflügel. Und was spitze Knochensplitter in der Speiseröhre oder im Darm der Katze anrichten können, kann sich sicher jeder selbst ausmalen – oder lieber nicht.
Es gibt auch Katzen, die Knochen schlicht und ergreifend nicht gut vertragen und schnell mit Verstopfung oder sehr festem Kot reagieren. Wer aus diesen oder anderen Gründen keine Knochen füttern mag, kann Calcium z.B. durch Calciumcarbonat, Calciumcitrat, Eierschalenmehl, Algenkalk, Fleischknochenmehl etc. ans Fleisch bringen.
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